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Wie bewerbe ich mich als Model?


August 21, 2012 Facebook Twitter LinkedIn Google+ Model Ratgeber



Um sich als Model zu bewerben, braucht man bei den meisten Agenturen eine Sedcard. Diese besteht aus ein paar Fotos, die Dich in verschiedenen Positionen zeigen und einen ersten Eindruck von Dir vermitteln. Die Sedcard ist auch später die Visitenkarte, das Aushängeschild was ein Model mit sich trägt. Sie sollte hier in Europa DIN A5 Format haben, in den USA gelten die Maße 13,97 cm x 21,59 cm.
Je nachdem, in welchem Land man sich bewerben will, solltest Du also das Format der Sedcard anpassen. Speziell bei der Sedcard solltest Du so professionell wie möglich arbeiten um einen guten Eindruck bei den Agenturen zu hinterlassen. Denn nur so gelingen Fotoshootings auch in Deiner Stadt. Und das sollte erstmal Dein Ziel sein. Klar, wer möchte nicht auf Malibu oder in New York ein Fotoshooting machen… Wer aber von Anfang an realistisch bleibt, und das ist zu empfehlen, sollte sich vorerst auf die eigene Stadt konzentrieren.

Das Deckblatt einer Sedcard sollte ein Farbfoto sein, das Dich von Deiner besten Seite zeigt, denn sonst läufst Du Gefahr dass sie gar nicht erst geöffnet wird. Das Foto sollte so aufgebaut sein, dass Du als Model direkt in die Kamera schaust. Dein Name sollte dann passend auf eine Stelle des Fotos gedruckt sein, auf der man ihn gut erkennen kann. Es gibt zwei verschiedene Arten von Sedcards. Bei der einfachen Variante besteht sie lediglich aus Vorder- und Rückseite, bei der komplexeren Variante kann man die Karte ein oder zweimal aufklappen. Als Material empfihelt sich ein dickerer Karton. Um den Rest der Fotos für die Agenturen schmackhaft zu machen, sollte hier Kreativität walten. Umso facettenreicher die Fotos von Dir sind, desto besser kann sich die Agentur einen Eindruck von Dir machen. Das bedeutet, dass Du als Model nicht nur auf verschiedenen Hintergründen, sondern auch in verschiedenen Posen und mit variierenden Gesichtsausdrücken zu sehen sein solltest, möglichst mit unterschiedlichsten Emotionen. Ein Foto im Bikini, auf dem Deine Figur gut zu erkennen ist, ist ebenfalls Pflicht. Wichtig auf der Innen- oder Rückseite ist: Hier reicht es, schwarz-weiße Fotos zu nehmen. Das spart eine Menge Geld und ist für die Agenturen völlig ausreichend.

Je professioneller die Fotos von Dir sind, desto besser. Man kann allerdings heutzutage auch Zuhause schöne Fotos herstellen, aber hier solltest Du es dann natürlich nicht mit dem Fotobearbeitungsprogramm übertreiben, schließlich sollst Du ja auch noch zu erkennen sein. In Deine Bewerbung als Model gehören natürlich auch alle wichtigen Angaben über Dich selbst. Dazu gehören zum Beispiel die Körpergrösse, Oberweite, Taille, Hüfte, BH-Grösse (Unterbrustweite/Cup), Konfektionsgrösse, Schuhgrösse, Kopfweite, Augenfarbe und die Haarfarbe. Bevor Du zu einem Casting als Model gehst, könntest Du auch noch eine der Modelschulen hier in Deutschland besuchen. Diese bilden Dich zum Beispiel in der richtigen Körperhaltung aus, machen Laufstegtrainig, zeigen viele Posen und üben verschiedene Mimiken. Sie zeigen Dir, als zukünftiges Model, wo Deine Schokoladenseiten liegen und bieten auch gleich das Fotoshooting für die Sedcard an.