Blog

Was sind Modelmaße?


Juli 26, 2011 Facebook Twitter LinkedIn Google+ Model Ratgeber


90-60-90

90-60-90. Das sind die Zahlen, die einem automatisch in den Kopf springen, wenn man das Wort „Modelmaße“ hört. Viele Frauen schließen eine Modelkarriere für sich direkt aus, weil sie das Kriterium 90-60-90 nicht erfüllen oder sich für zu klein halten.

Dabei muss eine Frau schon lange nicht mehr diese „perfekten“ Modelmaße vorweisen, um im Mode-Business erfolgreich zu sein. Auch die Körpergröße ist nicht mehr so entscheidend, wie früher. Schon Louisa Mazzurana stellte während der 5. GNTM Staffel nicht nur vor der Kamera, sondern auch auf dem Laufsteg all ihre Konkurrentinnen in den Schatten. Trotz einer Körpergröße von „nur“ 1,70 m. Auch Marken, wie z. B. der Beauty-Produkt Hersteller Dove, werben schon seit Jahren mit beleibteren Frauen. Mit Erfolg. Und spätestens seit die kurvige Kate Winslet zur Frau mit dem schönsten Körper gekürt wurde, ist eins klar: Mager ist out, Kurven sind in.

Natürlich sind für viele Designer vor allem für Runway-Jobs perfekte Modelmaße immernoch unabdingbar. Schon aus dem einfachen Grund, dass es sich bei den von ihnen kreierten Kleidungsstücken meist um Einzelanfertigungen handelt, kann dem kaum entgegen gewirkt werden. Dennoch, vor allem für Fotoshoots oder Videodrehs zu Werbezwecken werden mittlerweile immer mehr Models engagiert, die eben nicht die „perfekten“ Modelmaße aufweisen. Auch die Körpergröße ist insbesondere bei Fotoshootings eher nebensächlich.

Von daher: Lass Dich nicht entmutigen! Auch Frauen, die nicht die perfekten Modelmaße aufweisen oder vermeintlich zu klein für den Job sind, haben Chancen. Viel mehr als auf Modelmaße kommt es auf Selbstbewusstsein, Ausstrahlung und Ehrgeiz an.