Blog

Traumberuf Model- Die Suche nach der geeigneten Agentur


Januar 29, 2016 Facebook Twitter LinkedIn Google+ Allgemein


Modelagenturen in Deustchland
Der Beruf Model ist auch heute noch ein Traumberuf für viele junge Frauen und Männer.
Das Reisen in die großen Modemetropolen der Welt sowie Auftritte auf der berühmten New York Fashion Week und lukrative Cover Shoots für die Vogue machen den Beruf für viele Mädchen und Jungs attraktiv. Zudem locken Tagesgagen in Höhe von 2000- 3000 Euro, bekannte Supermodels wie Gisele Bündchen und Victoria Secret Angel Miranda Kerr verdienen noch sehr viel mehr. Doch bis dahin ist es meist ein langer Weg, daher sollte sich ein angehendes Model von einer renommierten Modelagentur beraten lassen.

Hier ist eine Liste der bekanntesten Agenturen Deutschlands:
  • AM Modelmanagement,
  • Iconic Talent Management,
  • izaio,
  • Louisa Models,
  • m 4 models,
  • Mega Models,
  • Model Management,
  • Modelwerk,
  • Most Wanted Models,
  • Munich Models,
  • Place Models,
  • PMA Models,
  • Ètage Management,
  • Seeds Models,
  • Talents München,
  • Viva Models,
  • Vivienne Models
Worauf muss ein Model achten?
Eine Modelagentur vermittelt Models an Kunden. Die Agenturen haben Kataloge, in denen die Kunden nach geeigneten Models suchen können. Vieles läuft heutzutage natürlich auch über das Internet ab. Daher haben die großen Agenturen Homepages, auf denen die Kunden die Setcards der Models und die Maße direkt aufrufen können. Zudem managt die Modelagentur Kundenanfragen und koordiniert den Terminplan der Models. Sie ist weiterhin für den Internetauftritt, die Werbung, die Öffentlichkeitsarbeit und für Vertragsabschlüsse zuständig.

Arbeitet die Agentur seriös?
Auf dem Markt tummeln sich leider auch Anbieter, die an den Models und nicht an Aufträgen Geld verdienen wollen. Hier sollte man also ein wenig aufmerksam sein. Mit ein paar gezielten Fragen lässt sich die Sache meist schnell klären.
Seriöse Agenturen verlangen kein Geld Als Einstiegspauschale von einem angehenden Model. Schließlich verdient die Agentur ja an den Aufträgen mit. Viele Agenturen beschäftigen Models als freie Mitarbeiter und erheben dann für die Vermittlung eine Provision. Die Provision darf 18 Prozent nicht überschreiten, daher erweitern manche Agenturen ihre Gewinne mit einer Verwaltungsgebühr. Marktüblich sind Agenturprovisionen von 20- 30 Prozent des Verdienstes. Eine exklusive Vertretung ist nach deutschem Recht nicht möglich.
Das Anfertigen einer professionellen Setcard für Bewerbungen ist selbstverständlich und natürlich ebenfalls kostenlos. Im besten Fall gehört die Agentur dem Verband lizenzierter Modellagenturen (LEMA) an. Den Vertrag sollte man von einem Juristen prüfen lassen und nichts voreilig unterschreiben. Minderjährige brauchen die Einwilligung und die Unterschrift ihrer Eltern, da sie noch nicht selbst rechtskräftige Entscheidungen treffen dürfen.
Viele Agenturen beschäftigen auch Scouts, die an den seltsamsten Orten gezielt auf die Suche nach geeigneten Mädchen gehen. Es muss einen nicht unbedingt misstrauisch machen, wenn man gezielt angesprochen wird, der Markt ist hart umkämpft.

Steckbrief für eine seriöse Agentur:

  • Keine Vorfinanzierungen, auch nicht für die Setcard
  • Mitglied bei LEMA
  • Anfertigen einer professionellen Setcard
  • Bei Minderjährigen brauchen die Agenturen das Einverständnis der Eltern

Anforderungen der Modelagenturen
Natürlich suchen Modelagenturen ihre Kandidaten nach sehr genauen Vorgaben aus. Angehende Models müssen bestimmte Voraussetzungen mitbringen, um später auf dem Laufsteg Erfolg zu haben. Zum einen müssen die Models jung sein, das Einstiegsalter liegt bei 14 Jahren, Frauen über 23 Jahre ohne Erfahrung haben kaum noch eine Chance in eine renommierte Agentur aufgenommen zu werden, und zum anderen sind die körperlichen Vorgaben sehr streng. Die Idealmaße eines Models sind 86-60-89. Der Trend geht jedoch auch hier zu mehr Rundung! Magermodels haben heute kaum noch eine Chance auf dem Markt.
Auch der Charakter eines Models spielt eine große Rolle bei der Auswahl. Die Mädchen sollten eine positive Ausstrahlung haben sowie lustig und aufgeschlossen sein. Da viele Kunden aus dem Ausland kommen, Models allgemein viel Reisen und einige wichtige Shows in Amerika stattfinden, sind Sprachkenntnisse, vor allem Englisch, sehr von Vorteil.

Steckbrief für Models:
Alter: 14-23
Größe: 1,74- 1,82 m
Sprachkenntnisse: Englisch
Sonstiges: flexibel, unkompliziert, höflich, aufgeschlossen

Die Bewerbungsfotos
Wenn man die körperlichen Anforderungen mitbringt, muss man bei der Bewerbung noch einige Dinge beachten. Es ist sehr wichtig, die richtigen Fotos einzureichen. Wichtig sind digitale Bilder. Das Gesicht sollte für die Headshots möglichst wenig geschminkt und entspannt sein, die Haare offen und auf dem anderen Bild zusammengebunden. Ein Bikinifoto von Kopf bis Fuß gehört ebenfalls in die Unterlagen. Posen ist nicht gefragt. Bitte ein Foto von der Seite nicht vergessen. Am besten eignen sich für die Fotos dunkelblaue Jeans und einfarbige Oberteile. Ein Bild vor einer Mauer kommt immer gut an.
Die einzelnen Agenturen verraten auf ihren Homepages oft sehr genau, welche Fotos sie bei einer Bewerbung erwarten, also unbedingt vorher die Seite besuchen.

Internetagenturen: Top oder Flop?
Reine Internetagenturen stellen die Sedcards ausschließlich online bereit. Das verringert die Kosten und Risiken für die Agentur erheblich. Allerdings ziehen sie kaum seriöse Kunden an. Eine Kunde, der viel Geld investieren möchte, greift sicherlich auf eine herkömmliche Agentur zurück.
Internetagenturen eigenen sich daher eher für Models, die nicht ganz den Anforderungen der größeren Agenturen entsprechen. Allerdings sollte man sich dann überlegen, ob sich der Aufwand lohnt. Wer trotz einer geringen Körpergröße oder ein paar Pfunden zuviel auf den Hüften unbedingt als Model arbeiten will, sollte sich eher in Richtung Commercials orientieren. Dafür sind dann aber Werbeagenturen zuständig. Übrigens gibt es auch Agenturen für Plus-size-Models. Danach kann man speziell suchen.

Komentare