Blog

Rockstar Models – Wo Models auch mal Tattoos haben


August 24, 2011 Facebook Twitter LinkedIn Google+ Model Ratgeber


Rockstar Models

Die Berliner Agentur Rockstar Models vermittelt Models auch jenseits des gängigen Schönheitsideals. Weil viele Marken nicht mit den immergleichen Gesichtern und Typen arbeiten wollen, wenn es um die Schaffung und Aufrechterhaltung ihres Markenimages geht, ist eine Modelagentur wie Rockstar Models überhaupt möglich. Neben den klassischen Gesichtern sind auch Menschen in der Modelkartei, die durch abgefahrene Tattoos oder Bodyschmuck auffallen. Auch berühmte Gesichter wie Stefan Kretzschmar und Chanty Wunder sind hier unter Vertrag.

Rockstar Models vermitteln Models für Fotoshooting, Werbefilme, Zeitschriften und ganze Kampagnen. Auch als Hostess können die Models gebucht werden, um auf einer Messe der Marke das richtige Image zu geben. Damit schließt die Agentur eine echte Marktlücke: Hostessen, die nicht oberfreundlich und bieder aussehen, sind nur bei Rockstar Models zu finden. Sie sehen häufig nicht „beautiful“ oder „handsome“ aus, Kategorien nach denen andere Agenturen ihre Models aufteilen. Rockstar Models sehen aus wie potenzielle Rockstars, mysthisch-anmutend bis kotzfrech oder sogar bösartig. Streetwear für Rockstars gibt es hier.

Durch ihr klares Statement zu „Models als Persönlichkeiten“ kann Rockstar Models eindeutig den People Agenturen zugeordnet werden. Auch die Referenzen zeigen, dass die meisten Models nicht für den klassichen Catwalk sondern für’s Fotoshooting gebucht werden. Kunden sind unter anderem Jack Daniels und Ed Hardy. Aber auch für kleine Designer und deren Catwalks wurden Rockstar Models schon gebucht.

Wer bei Rockstar Models bald dazu gehören möchte, kann sich auch online bewerben. Einige Daten müssen hinterlegt werden, auch ein Foto wird verlangt. Auffällig ist, dass nicht nur die üblichen Kriterien wie Körpermaße und Alter zählen, sondern auch mögliche Besonderheiten, die Motivation und der jetzige Beruf.

Etwas ungewöhnlich ist das Image, dass sich die Agentur mit einer eigenen Shirtlinie zulegen will. Die Shirts erhällt man nur nach Bewerbung. Kriterien: Man muss ein Model sein und begründen, warum man die „nötige Rockstarattitüde“ und das Shirt dementsprechend verdient hat.