Blog

Natürliche Kosmetik und Pflege im Winter selbst herstellen


Dezember 19, 2016 Facebook Twitter LinkedIn Google+ Allgemein


Make-up für den Winter. Optik und Pflege sind gefragt!

Gerade im Winter wird unser Körper ganz schön beansprucht. Die warme Heizungsluft sorgt dafür, dass unsere Haare an Glanz verlieren und die Lippen spröde werden, während die eisigen Temperaturen für noch mehr Feuchtigkeitsverlust sorgen. Perfekt, dass der Winter aber auch jede Menge duftende Früchte und Gewürze zu bieten hat, mit denen man den eigenen Körper bestens verwöhnen kann.

Naturkosmetik für jeden Hauttyp und jeden Geschmack

Besonders Menschen, die empfindliche Haut besitzen, leiden oft unter der geringen Auswahl an kosmetischen Produkten, weil viele Artikel zu Irritationen und juckenden Ausschlägen führen. Natürliche Kosmetik, die man selbst herstellt, eignet sich daher besonders für diese, aber auch alle anderen Hauttypen. Bei den selbst hergestellten Produkten, weiß man, was sich darin befindet und kann dementsprechend nur die Inhaltsstoffe verwenden, von denen man weiß, dass sie dem eigenen Körper guttun.

Darüber hinaus gibt es viele verschiedene „Rezepte“ für natürliche Kosmetik, sodass bestimmt für jeden Geschmack etwas dabei ist. Nachfolgend haben wir ein paar Ideen passend zum Winter zusammengestellt. Denn nicht nur im Frühling und Sommer warten Pflanzen und Kräuter darauf, für die Herstellung von natürlicher Kosmetik verwendet zu werden. Mit dem Winter verbinden wir beispielsweise den wunderbaren Duft von Vanille, den fruchtigen Geschmack von Mandarinen oder Orangen sowie das wohltuende Aroma von Zimt.

Was es beim Herstellen natürlicher Kosmetik zu beachten gibt

Weil natürliche Kosmetik auf Konservierungsmittel verzichtet, sind die Produkte nur einige Wochen beziehungsweise ein paar Monate haltbar. Sie sollten daher nicht zu lange gelagert, sondern direkt verwendet werden. Um die Haltbarkeit zusätzlich zu verlängern, ist es wichtig, hygienisch zu arbeiten. Das heißt, dass man beim Zusammenrühren der Cremes und Mischen der Inhaltsstoffe sauber vorgehen sollte.

Bevor man mit der Zubereitung beginnt, sollte der Arbeitsplatz gereinigt und desinfiziert werden. Dasselbe gilt für die eigenen Hände und die Arbeitsutensilien. Gefäße, in denen die natürliche Kosmetik später aufbewahrt werden soll, sollten ebenfalls gründlich gereinigt und gegebenenfalls mit reinem Alkohol desinfiziert werden.

Orangen-Peeling beruhigt die Haut

Wer seine Gesichtshaut mit dem leckeren Duft von frischen Orangen verwöhnen möchte, ist sicherlich von einem selbst gemachten Orangen-Peeling begeistert. Alles, was man braucht, sind eine frische Bio-Orange, einen halben Becher Sahne sowie etwa einen Esslöffel Honig. Zuerst muss der Saft aus der Orange gepresst werden. Wer kein Fruchtfleisch in der Maske haben möchte, kann den Saft anschließend noch sieben. Danach fügt man den Honig hinzu und mischt alles mit der Schlagsahne. Sollte die Maske zu dünn sein, kann man einfach ein wenig mehr Honig verwenden. Die Maske versorgt nach dem Auftragen die Haut mit Feuchtigkeit und entfernt gleichzeitig überschüssiges Fett. Außerdem wirkt der Honig dank seiner antibakteriellen Eigenschaften beruhigend auf die Gesichtshaut und lindert Entzündungen.

Honig-Balsam für spröde Lippen

Wer kennt das nicht? Die Lippen sind spröde, vielleicht sogar rissig und um dem Brennen ein Ende zu setzen, befeuchtet man sie mit der Zunge. Doch anschließend trocknen die Lippen noch mehr aus, sodass eine Art Teufelskreis entsteht. Viel besser eignet sich daher Honig-Balsam, den man einfach und schnell selbst herstellen kann. Man benötigt dafür einen Esslöffel Kakaobutter, etwas Bienenwachs, zwei Teelöffel natives Mandelöl und etwas Honig. Zuerst muss das Bienenwachs in einem Topf geschmolzen werden. Um das Wachs nicht anbrennen zu lassen, ist es ratsam, die Temperatur nicht zu hoch einzustellen. Anschließend gibt man die Kakaobutter sowie das Mandelöl zu dem Wachs und rührt alles gut um. Das Erwärmen kann natürlich auch im Wasserbad erfolgen, um ein Anbrennen von vornherein zu vermeiden. Dann nimmt man die Mischung vom Herd, gibt den Honig dazu und vermischt noch einmal alles gut miteinander. Zum Schluss füllt man den Balsam in ein verschließbares Gefäß und lässt ihn abkühlen, bevor man den Deckel darauf setzt.

Trockene und strapazierte Haut im Winter: Natürliche kosmetik pflegt und sorgt für die Optik!

Trockene und strapazierte Haut im Winter: Natürliche kosmetik pflegt und sorgt für die Optik!

Vanille-Creme verwöhnt die Hände

Beinahe niemand bleibt im Winter von trockenen und rauen Händen verschont. Mit einer Handcreme, die wunderbar nach Vanille duftet, ist es jedoch ganz leicht, zarte Hände zu zaubern. Für diese werden 30 Gramm Kakaobutter, 15 Gramm Sheabutter, zwei Esslöffel Jojobaböl, ein Esslöffel Mandelöl sowie zwei Vanillestangen benötigt. Zuerst werden die Kakao- und Sheabutter gemeinsam im Wasserbad geschmolzen. Anschließend gibt man die Öle hinzu und mischt alles gut durch. Um die Creme mit Vanille-Duft zu versehen, schabt man außerdem das Vanillemark aus den Schoten und gibt es zu der Creme. Dann lässt man diese gut abkühlen, um sie in ein verschließbares Gefäß zu füllen.

Zimt wärmt Füße und Seele

Zimt ist wohl das typischste Gewürz, das uns in der kalten Jahreszeit in Gebäck oder im Glühwein begegnet. Doch nicht nur dort ist er wunderbar zu genießen. Ein Zimt-Fußbad verwöhnt die Füße und Sinne auf ganz außergewöhnliche Art und Weise. Alles, was man dafür braucht, sind zwei zerstoßene Zimtstangen, einen leeren Teebeutel zum Befüllen sowie etwas Speise-Natron. Zuerst gibt man den Zimt in den Teebeutel und gießt ihn mit kochendem Wasser auf. Nach etwa 15 Minuten darf der Beutel herausgenommen werden und der „Zimt-Tee“ wird in eine große Schale oder eine Fußbadewanne gegossen. Danach füllt man so viel lauwarmes Wasser auf, bis die Füße darin komplett eintauchen können. Zum Schluss fügt man das Speisenatron hinzu und darf sich im Anschluss während des Fußbads dem wohltuenden Duft des Weihnachtsgewürzes voll hingeben.

 

Bildquelle: Bigstock

 

 

Komentare