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Model-Portfolio im Internet – Do-It-Yourself


Februar 29, 2016 Facebook Twitter LinkedIn Google+ Model Ratgeber


Model Protfolio im Internet

Professionelles Model-Portfolio im Web

Im digitalen Zeitalter ist es auch für Models wichtig, sich mithilfe einer Website im World Wide Web zu positionieren. Ein online angelegtes Model-Portfolio hilft potentiellen Kunden dabei, einen Eindruck von der Vielseitigkeit, vom Ausdruck und Stil des Models zu erhalten. Es ist der erste Eindruck, den Agenturen oder eben auch der Kunde selbst von dem Model erhalten. Dies geschieht natürlich im Wesentlichen über professionell aufgenommene Bilder, die auf der Website je nach Modeling zusammengestellt werden. Nur wenn der Auftritt im Internet gefällt, kommt auch die Einladung zu einem persönlichen Casting.

Worauf kommt es beim Webauftritt an?

Technische Aspekte spielen beim Einrichten einer eigenen Website natürlich eine große Rolle. Entscheidet man sich als Model für eine Webpräsenz inklusive Portfolio, sollte unbedingt darauf geachtet werden, dass möglichst viele hochauflösende Bilder angezeigt werden können, ohne dabei die Webite-Geschwindigkeit zu beeinflussen. Denn grundsätzlich gilt im Internet: Nichts ist anstrengender als eine Homepage, die zu lange Ladezeiten aufweist. Hier gibt es verschiedene Domain und Hosting Anbieter, die auch ausreichend Serverkapazitäten bieten.

Hat man sich für einen Anbieter, eine passende Domain (möglichst den eigenen Namen in Kombination mit dem Begriff „Model“ als URL wählen, schließlich kann sich der Name erfolgreicher Models zu einer eigenen Marke entwickeln) und ein klares Design-Konzept entschieden, gilt es, hochwertigen Content hochzuladen.

Und der Content besteht in der Regel aus Bildern. Bevor diese geschossen werden, muss sich das Model darüber klar sein, welchen Look es verkörpern möchte. Sollen die Aufnahmen edgy und cool oder eher kommerziell ausfallen? Will man Unterwäsche und Bademoden oder doch lieber Haute-Couture präsentieren? Selten ist ein Model in der Lage, alle Stilrichtungen zu bedienen, daher sollte man in die Richtung gehen, die dem eigenen Typ am ehesten entspricht.

Welche Bild-Qualität soll es sein?

Eine beeindruckende Fotopräsentation erstellen, die einen hochwertigen und vor allem professionellen Eindruck macht und bestenfalls in den Köpfen hängenbleit, setzt natürlich das Engagieren eines Fotografen und Visagisten voraus.
Private Schnappschüsse entlocken der heutigen Selfie-Generation kein müdes Lächeln mehr.

Die Lichtverhältnisse müssen stimmen, Mimik und Ausdruck müssen treffend eingefangen werden, die Bilder müssen eine Geschichte erzählen, eine Attitude rüberbringen. Und natürlich sollte die eigene Schönheit so hervorgehoben werden, dass der Kunde direkt erkennt, ob sie zum eigenen Produkt passt.

Als Model sollte man sich außerdem auf ein Alleinstellungsmerkmal konzentrieren, das einen von anderen Models abhebt und einen selbst unverwechselbar macht. Außerdem gilt es, seine Vielseitigkeit unter Beweis zu stellen. Dafür ist es wichtig, sowohl Polaroids – also Portraits ohne Make-Up – als auch Ganzkörperaufnahmen zur Ansicht zur Verfügung zu stellen. Was genau ion eine Setcard gehört, erfahrt ihr hier.

Wie können die Bilder bestmöglich dargestellt werden?

Für die Übersichtlichkeit bietet sich eine Slide-Show hervorragend an. Das Model-Portfolio kann so von den Betrachtern ganz bequem durchgeklickt werden. Es können meist mehrere Bildergalerien angelegt werden. So können die Aufnahmen auch in unterschiedliche Kategorien und Looks eingeordnet werden. Besonders etablierte Models, die bereits über Shooting-Erfahrung verfügen, ist diese Variante interessant, um so auch die bisher absolvierten Jobs und Kunden zu präsentieren. Damit die Seite nicht überfrachtet ist, wird empfohlen, maximal 25 Aufnahmen hochzuladen.

Wird das Model-Portfolio zum Selbstläufer?

Hier gilt ganz klar: Nein. Natürlich muss die Website regelmäßig gepflegt und aktualisiert werden. Es gibt neue Aufnahmen? Dann nichts wie rauf auf die Homepage. Eventuell können Aufnahmen auch getauscht werden, um den Agenturen und Kunden stets Neues zu bieten.

So wie Models Zeit in ihr Aussehen investieren, müssen sie auch Zeit in die Präsentation im Netz aufwenden. Schließlich ist das dort dargestellte Portfolio die Visitenkarte, das Model-Book, eben der erste Eindruck.

Fazit

Das Model-Portfolio im Internet sollte zwei Komponenten miteinander vereinen: die technische und die inhaltliche. Eine Website, deren Ladezeiten den User verzweifeln lassen, und unprofessionelle 0815-Fotos ohne Ausdruck haben hier nichts zu suchen. Stattdessen zählen im schnelllebigen Mode-Business hochwertige Bilder mit hochauflösender Qualität. Nur dann kann der Webauftritt zum Erfolg führen und im besten Falle zahlreiche Aufträge nach sich ziehen.
Bildquelle: bigstock ID 116345123 by Sofia Zhuravets
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