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Handtaschen sind mehr als nur ein modisches Accessoire


Dezember 15, 2014 Facebook Twitter LinkedIn Google+ Accessoires,Mode


Das Design der Handtasche sollte immer zum Anlass passen (Bildwuelle: BigStock-ID: 61196654 by Valua Vitaly)

Nicht nur als Model macht man sich Gedanken welches modische Accessoire welche Aussagen über den Träger zulassen. Wer zum Beispiel eine schicke Uhr trägt, hat diese natürlich zum einen als Statussymbol aber strahlt auch dadurch aus, dass Termine und enge Zeitpläne in seinem Leben eine Rolle spielen. Einfach zu interpretieren sind natürlich auch Ketten mit Kreuzen oder anderer klerischer Schmuck. Der Träger dieser Accessoires ist eindeutig gläubig und möchte seine Verbundenheit zur Religion auch gerne nach außen tragen.

 

Handtaschen als Spiegel der Seele

Die Handtasche ist unumstritten eines der wichtigsten und beliebtesten Accessoires einer Frau. Sie ist nicht nur praktisch, sondern auch ein absolut ausdrucksstarkes Stück Mode. Eine Handtasche ist quasi der Spiegel der Seele einer Frau. Handtaschen können kreativ sein, schlicht und bescheiden oder pompös und extravagant. All das zeigt sich auch immer in der Trägerin selbst.

Auch Männer dürfen Handtaschen tragen

Wer der Meinung ist, dass nur Frauen Handtaschen tragen sollten oder dürften liegt völlig falsch. Neben modischen Versuchen wie der Handtasche für Herren, gibt es natürlich auch College-Taschen oder Umhängetaschen. Diese kann man durchaus als Handtaschen titulieren und werden zudem immer häufiger vom männlichen Geschlecht getragen und als praktisch empfunden. Aber auch hier kann durch das Taschendesign auf die Persönlichkeit des Trägers geschlossen werden. Ob aus Leder und mit Nieten behaftet oder aus Jute sowie Baumwolle – beides sagt viel über den Träger aus.

Die Tasche als lokalpatriotisches Accessoire

Mittlerweile dienen Taschen aber auch als Ausdrucksfläche für Lokalpatrioten. Städte wie Köln, Frankfurt, Berlin oder München haben schon länger Taschen im Angebot. Meist ist hier das „Stadtschild“ oder einfach nur der Stadtname in einem bunten Schriftzug abgedruckt. Trotz eher bescheidener Kreativität werden diese Taschen aber gerne von Einheimischen oder auch Touristen erworben. Aber auch hier gibt es weit aus kreativere Designs, die über den Träger noch mehr verraten, als nur, dass er eine spezielle Stadt besucht hat. So gibt es zum Beispiel in Münster nicht nur unzählige Lokalpatrioten und Einwohner, die ihre Stadt über alles lieben, sondern auch individuell designte Münster-Handtaschen. Solche Handtaschen sind nicht nur ein wunderschönes Alltagsaccessoire, sondern lassen den Träger auch immer ein Stück Heimat bei sich führen.

Was macht ein gutes Handtaschendesign aus?

Eine gute Tasche sollte drei Dinge bieten:

  • ausreichend Platz
  • ansprechendes Design
  • angenehme Größe

Das alles unter einen Hut zu bringen ist natürlich nicht einfach. Gerade als Modebewusster Mensch sollte man hier auch eine gute Wahl treffen. Folgende Beispiel-Situation könnte durch das auswählen einer passenden Handtasche vermieden werden:
Man stelle sich vor, dass eine erfolgreiche Businesswoman auf einem Firmenjubiläum des Hauptgeschäftspartners eingeladen ist. Hier wird natürlich viel Smalltalk betrieben aber mitunter kann es natürlich auch zu neuen und interessanten Geschäftskontakten kommen. Dafür ist es selbstverständlich wichtig, dass man Visitenkarten austauscht. Die ersten 10 Visitenkarten waren noch elegant aus dem Hosenanzug gezaubert aber nun bedarf  es einer größeren Aktion um an einen Nachschub zu kommen. Die anderen Visitenkarten sind nämlich in der Handtasche. Um elegant und stilsicher sowie trendy zu wirken, hat sich die Businesswoman für eine große, schlauchähnliche Tasche entschieden. Für den Alltag praktisch und wirklich edel anmutend. Jedoch hat diese Designertasche nur ein Fach. Das Innenleben gleicht also eher einem Sack. Mitten im wichtigen Erstkontaktgespräch fängt die Dame nun an in ihrer Handtasche zu suchen und zu kramen. Die Tiefe der Tasche ist immens, und es hat übertrieben gesprochen den Anschein, als könnte man komplett in der Tasche versinken. Die Wirkung auf den möglichen neuen Geschäftspartner ist dementsprechend negativ. Denn wenn der zukünftige Kooperationspartner es offenbar noch nicht einmal schafft triviale Dinge, wie Visitenkarten ordentlich vorzubereiten, was soll dann erst bei einem Millionen-Dollar-Geschäft alles schiefgehen? Zusätzlich wirkt es natürlich denkbar unorganisiert und auch unprofessionell, wenn ein Gesprächspartner seine Aufmerksamkeit mehr der eigenen Handtasche als dem Gesprächsverlauf widmet.

Die Tasche muss zum Event passen

So ein oben beschriebenes Szenario kann natürlich ganz einfach vermieden werden, in dem man bzw. in diesem Falle Business-Frau eine dem Anlass entsprechend passende Handtasche auswählt. So wenig wie man auf einen Opernball in Hotpants und Lackstiefeln auftauchen sollte, so wenig positiven Effekt hat auch das falsche Accessoire beim Gegenüber oder den anderen geladenen Gästen. In dem Beispiel wäre durchaus eine kleine Handtasche mit den nötigsten Bedarfsdingen einer Frau ausreichend und vor allem passend gewesen. Darin hätten sich dann auch sehr schnell die benötigten Visitenkarten finden lassen. Hier gilt es also den Nutzen mit der Optik gleichzusetzen und nicht nur auf die Optik zu achten. Wenn man dies beherzt kann man mit den passenden Accessoires und einer ansprechenden Tasche nur Punkten.

Bildquelle:
BigStock-ID: 61196654 by Valua Vitaly

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