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Habe ich Modelbeine?


August 24, 2012 Facebook Twitter LinkedIn Google+ Model Ratgeber



Um Beinmodel zu werden, muss man seine Beine regelmäßig pflegen. Jedoch kann nicht einfach jeder Beinmodel werden – man muss schon das Glück haben, dass die gottgegebenen Formen auch so regelmäßig und perfekt sind, dass man überhaupt für diesen Job taugt. Die wenigsten haben wirklich optimale Beine. Vor allem gehören zu den Beinen ja auch die Füße, und das ist für viele das K.O.-Kriterium. Die Zehen sind bei kaum jemandem so gerade und ebenmäßig, dass sie wirklich ins Fernsehen oder in Zeitschriften gehören. Deshalb ist es schon etwas ganz besonderes, Beinmodel zu werden, da nur so wenige die passenden Vorraussetzungen haben.
Wer Beinmodel werden möchte, sollte genügend Sport für die Beine machen, damit sie straff und glatt aussehen. Zuviel darf es allerdings auch nicht sein – Fußballerwaden oder herausstehende Muskeln gelten im Allgemeinen nicht als Schönheitsideal. Auch muss das Model immer aufpassen, sich beim Sport nicht zu verletzen, denn Wunden oder blaue Flecken auf den Beinen bedeuten eine ganze Weile keinen Job oder viel Schminkarbeit. In Amerika wird übrigens mehr auf Fitness gesetzt als ins Europa, was die Beine angeht. Die europäischen Beinmodels haben alle eher lange, schlanke und grazile Beine.

Die Knie müssen bei einem Beinmodel rund sein und nicht knochig, die Haut muss immer vollständig enthaart und gepflegt sein. Die Hautfaarbe muss immer gesund aussehen, was durch dezente Bräune und Peelings erreicht werden kann. Für viele Frauen ist auch ein Problem: Die Poren müssen sehr klein sein. Das heißt, natürlich auch keine Spur von Cellulite, Narben, Pickeln oder anderen Hautunebenheiten. Tattoos an den Beinen sind leider ein Ausschlusskriterium, wenn man ein Beinmodel werden möchte. Modelbeine dürfen keine Individualität ausstrahlen, sondern müssen so aussehen, wie die breite Masse der Frauen sich ihre Beine wünscht. Natürlich können auch Männer Beinmodels werden, wobei hier der Markt noch nicht so breit ist wie bei den Frauen. Für die Männer gilt ebenfalls, dass sie keine Verletzungen, Narben oder Sonstiges, was dauerhaft bleibt, an den Beinen haben dürfen. Ob nun rasiert oder unrasiert kommt ganz auf die Art der Werbung an, die gemacht werden soll – einige Werbungen setzen noch auf natürliche, männliche Behaarung, die meisten allerdings verlangen heute auch bei Männern glatte Beine. Dafür dürfen sie, im Gegensatz zu den Frauen, sehr muskulös sein und die Männlichkeit durch Muskeln durchaus betonen.