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fettig, trocken oder schuppig – Tipps für jeden Haartyp


Januar 16, 2017 Facebook Twitter LinkedIn Google+ Trends


Haartyp

Eigentlich könnte es so einfach sein: Haare waschen, kämmen, föhnen und fertig. Doch leider sieht es bei der Haarpflege nicht immer ganz so simpel aus. Die einen leiden unter schnell fettenden Haaren, andere klagen über trockenes Haar und wieder andere besitzen sehr dünnes und brüchiges Haar. Doch mit der richtigen Pflege bekommt man alle Haartypen in den Griff und Bad-Hair-Days gehören bald der Vergangenheit an.

Haartyp richtig ermitteln

Meist kann man den eigenen Haartyp ganz gut einschätzen, dennoch gibt es im Internet ein paar Tests, die bei der Bestimmung helfen. Wer sich dennoch unsicher ist, kann sich vom Friseur beraten lassen oder eine ehrliche Freundin um Hilfe bitten. Vielen Menschen fällt vor dem Spiegel gar nicht auf, dass sie schuppige Haare haben, während anderen die weißen Partikel am Hinterkopf sofort auffallen. Erst wenn man erkannt hat, zu welchem Haartyp man zählt, kann man gezielt nach Pflegeprodukten suchen und so seine Haare auf ideale Art und Weise verwöhnen.

Trockenem Haar neue Geschmeidigkeit verleihen

Sollten die Haare zu trocken sein, so lassen sie sich nach dem Waschen nur schwer durchkämmen. Zudem sehen sie glanzlos und strohig aus. Schuld ist nicht nur häufig eine falsche Pflege, sondern ebenso strapazierende Colorationen oder wiederholtes Verwenden des Glätteisens. Trockenen Haaren fehlt es damit an Feuchtigkeit. Daher sollten Shampoo und Spülung eine reichhaltige Feuchtigkeitspflege beinhalten, um die Struktur des Haares wiederherstellen zu können. Produkte auf Ölbasis sowie regelmäßige Kuren verleihen dem Haar wieder Glanz, Geschmeidigkeit und Spannkraft.

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Feines Haar voluminöser erscheinen lassen

Besonders Menschen, deren Haarfarbe blond oder helles braun ist, klagen über ihr viel zu dünnes Haar. Man erkennt diesen Haartyp sehr leicht alleine: Die Frisur wirkt platt und kleine Haargummis sind völlig ausreichend, um die Haare als Zopf zu tragen. Für feine Haare empfiehlt sich daher eine leichte Pflege, die Volumen verspricht. Shampoo und Spülung sollten nicht beschweren, sondern nur sanft reinigen. Außerdem sollte man bei diesem Haartyp nur wenige Stylingprodukte verwenden, um die Haare nicht zusätzlich zu beschweren. Gerne gesehen ist dagegen die Verwendung eines Ansatzpuders, das für die extra Portion Volumen sorgt.

Schnelles nachfetten vermeiden

Wer seine Haare am liebsten zweimal täglich waschen würde, weil sie schon nach wenigen Stunden ungepflegt aussehen, leidet unter schnell nachfettenden Haaren. Für dieses Problem gibt es verschiedene Ursachen. So kann Stress beispielsweise die Talgdrüsen auf dem Kopf vermehrt arbeiten lassen, genauso wie hormonelle Ungleichgewichte, tägliches Waschen der Haare oder Druck durch feste Frisuren.

Um schnelles Nachfetten zu vermeiden, muss also in erster Linie dafür gesorgt werden, dass die Talgproduktion geringer wird. Zunächst sollte versucht werden, die Haare nicht mehr täglich zu waschen und wenn dann sollte nur ein tiefenreinigendes Shampoo verwendet werden. Pflege auf Kräuterbasis sowie Babyshampoo sind bei schnell fettenden Haartypen wahre Wunderwaffen. Auch das Einmassieren von lauwarmen Kamillentee hat sich erfolgreich bewährt. Dieser sollte nach zehn bis 15 Minuten ausgespült werden. Wer keine Zeit hat bis die Pflege Wirkung zeigt, kann im Notfall zu Trocken-Shampoo greifen.

Schuppen ein Ende bereiten

Für viele gibt es nichts peinlicheres, als unter Schuppen zu leiden, die man selbst viel zu spät registriert. Dabei hat jeder Mensch Schuppen, bei den einen fallen diese nur eben größer und auffällig aus, bei den anderen winzig klein und unauffällig. Trotzdem kann auch zu heißes Waschen oder warme Föhnluft die Schuppenbildung anregen. In diesem Fall sollte man zu milden Pflegeprodukten greifen, die der Kopfhaut die benötigte Feuchtigkeit zurückgeben. Natürlich eignen sich auch alle Shampoos, Spülungen und Kuren, die extra zur Schuppenbekämpfung entwickelt worden sind.

Schuppen im Haar werden schnell zum Problem

Schuppen im Haar werden schnell zum Problem

Coloriertes und blondiertes Haar braucht extra Pflege

Wer unzufrieden mit seiner natürlichen Haarfarbe ist und sich deswegen für eine Coloration oder Blondierung entscheidet, entscheidet sich zusätzlich für Extra an Pflege. Denn colorierte oder blondierte Haare werden so sehr beansprucht, dass du sie mit regenerierenden Produkten versorgen solltest. Besonders blondiertes Haar ist extrem strapaziert worden. In diesem Fall sollte nur spezielle Pflege eingesetzt werden, die für blondes Haar entwickelt worden ist. In der Drogerie findet man dazu eine relativ große Auswahl.

Wenn die Haare weniger werden

Für Frauen und auch viele Männer ist Haarausfall eines der größten kosmetischen Probleme. Zwar ist der tägliche Verlust von bis zu 100 Haaren normal, dennoch kann starker Haarausfall sich irgendwann so bemerkbar machen, dass keine Frisur mehr hält. Ein Problem, das auch Auswirkungen auf die Psyche hat. Lösungen versprechen spezielle Tinkturen mit Koffein, die das Haarwachstum anregen. Dennoch sollte bei starken Haarausfall ein Arzt konsultiert werden, um hormonelle Ursachen oder andere Gründe ausschließen zu können.

Tipps für jeden Haartyp

Auch wenn es zahlreiche verschiedene Haartypen auf der Welt gibt, so gibt es einige Ratschläge, die für alle gelten. Dazu gehört beispielsweise die Empfehlung, seine Haare nicht täglich zu waschen. Drei- bis viermal pro Woche sollten in der Regel genügen. Außerdem sollte das Wasser beim Waschen nie zu heiß sein, um die Kopfhaut nicht unnötig auszutrocknen. Kommen Föhn, Glätteisen oder Lockenstab zum Einsatz, sind Hitzeschutzprodukte Pflicht. Nur so bleibt die Struktur des Haares erhalten und es wird nicht geschädigt. Außerdem sollte man bei jedem Haartyp sparsam mit Stylingprodukten umgehen. Diese strapazieren die Haare zusätzlich und sollten daher nicht täglich verwendet werden.

Bildquelle: Bigstock
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