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Fashion Weeks: Die wichtigsten Termine für 2016!


Januar 11, 2016 Facebook Twitter LinkedIn Google+ Model News,Trends


Fashion Weeks 2016. bigstock-ID-71899327-by-Debby_Wong
Unter den zahlreichen Fashion Weeks gelten vier als die unverzichtbaren „Big Events„: Mailand und Paris, New York und London. Hier werden 2016 die maßgeblichen Fashion-Trends gesetzt. In New York waren im vergangenen Jahr Größen wie Michael Kors, Alexander Wang, Betsey Johnson oder Carolina Herrera die viel beachteten Trendsetter. Selbst ein so sperriges Namenslabel wie „BCBGMAXAZRIA“ konnte die New Yorker Modefans nicht abschrecken. Man darf gespannt sein, wer vom 11.-18. Februar 2016 an in New York nach den Sternen am Modehimmel greift. In London ist man es gewohnt, den „jungen Wilden“ unter den Modedesignern ein Forum zu geben. Hier tritt vom 19.- 23. Februar alles auf die Modebühne, was innovativ, wagemutig und kreativ ist. Manch kommender Superstar der Szene dürfte auch dieses Jahr glänzen.

Fashion Weeks rund um den Globus

Mailand darf sich ab dem 24. Februar bis zum 1. März 2016 als eine der Hauptstädte der Mode fühlen. Nur Tokyo darf sich noch rühmen, tragbare Mode mit Stil zu präsentieren. Interessant bleibt auch, dass viele Londoner, New Yorker oder Pariser Designer sich Ateliers in Mailand suchen, um ihre Mode anfertigen zu lassen. Italien ist eben Modehochburg Nummer eins, was Handwerkliches angeht. Auf Mailand zu verzichten, hieße, die Bedeutung der hiesigen Modewochen zu verkennen. Paris steht über allen Dingen. Als Modehauptstadt gilt Paris weltweit als die einzige Diva unter den Modestädten. Daher eröffnet die französische Modehauptstadt den alljährlichen Modereigen auch nicht. Man hat sich den Platz vom 2. bis 9. März 2016 gesichert. Die Eröffnung der Fashion Weeks 2016 überlässt Paris lieber Tokyo und der Berliner Fashion Week, die inzwischen ihren festen Platz im Modeuniversum ergattert haben. In Tokyo erlaubt man Einblicke in den Modehimmel von morgen schon am 9.1.2016. Vom 18.-22. Januar 2016 an darf Berlin sich einen Wimpernschlag lang als Modehauptstadt fühlen. Zumindest als die deutsche. Regionale Größen wie Lena Hoschek, Guido Maria Kretschmer, Anne Gorke oder Xavi Reyes stellen sich dem Publikum. Wer nicht genug bekommen kann von großer Mode, reist vom 3. – 5. Februar zu den Fashion Weeks nach Kopenhagen. Im August ruft Stockholm Modefans.

Mode will angemessen präsentiert werden

Oslo hat sich für die Fashion Weeks 2016 einen spektakulären Präsentationsort einfallen lassen. Am 9. und 10. Februar 2016 präsentieren sich die angesagten norwegischen Designer in der Osloer Oper. Die norwegische Modebranche setzt damit ein Ausrufezeichen. In Berlin verteilt man die Events der Fashion Week über die Stadt. Hingucker-Locations wie das Brandenburger Tor oder der Kronprinzenpalais werden eingebunden. Am Rande der Berliner Fashion Week finden interessante Mode-Messen statt. In New York sind aktuelle Veränderungen anzumerken. Mercedes setzt nicht mehr seinen werbeträchtigen Namen vor das Fashion-Event – und das Lincoln Center darf nicht mehr als Event-Kulisse dienen. Stattdessen trägt der neue Sponsor IMG die wichtigen Fashion-Events in einem alten Postamt an der Monihan Station und im „Skylight Clarkson Square“ in der Washington Street 550 aus. Ganz überraschend kam das nicht. Designer wie Philip Lim oder Ralph Lauren haben diese Gebäude bereits für Schauen genutzt. Es geht jedoch das Gerücht um, dass IMG zukünftig den Hudson Yards „Culture Shed“ nutzen könnte. In London hat man für 2016 Soho als beste Kulisse für die Modewoche erwählt. Der „Brewer Street Car Park“ gilt den Machern der Londoner Fashion Week als geeignete Location.

Was darf man in der Modebranche nicht verpassen?

Dass Pariser Modegiganten wie

  • Chanel
  • Dior
  • Hermès
  • Saint Laurent
  • Givenchy
  • Lanvin
  • Louis Vuitton
die große Bühne schätzen, weiß mittlerweile jeder. Für Mailand gilt Ähnliches. Die Shows sind immer spektakulär und aufwendig. Wo die Mode-Inszenierungen stattfinden, bleibt so lange wie möglich geheim. Niemand lässt sich gerne frühzeitig in die Karten schauen. Mittlerweile sind so viele einstige Neulinge der Modeszene zu Fashion-Giganten aufgestiegen, dass die Konkurrenzsituation deutlich verschärft ist. Die Schau, die den größten Eindruck hinterlässt, würde jeder Designer gerne für sich reklamieren. Mancher französische Designer verlegt seine Fashion-Inszenierung mittlerweile nach New York. So tat es beispielsweise bei der Herbst-Frühjahrsshow Riccardo Tisci für Givenchy.
Interessant an New York ist, dass Leute wie der rappende Ehemann von Kim Kardashian – Kanye West – sich ebenfalls zu US-Modedesignern erklären und Kollektionen zeigen dürfen. Auswüchse, die jeden Designer an den Rand des Wahns bringen können, sind über den Laufstegrand gestreckte Smartphone-Arme für das unvermeidliche Selfie. So geschehen bei Michael Kors. Es ist eben nicht sinnvoll, solche Schauen für jedermann zu öffnen. Mancher respektlose Jedermann ist heutzutage unter den Reichen und Superreichen zu finden.

Ethische, grüne und faire Mode?

Wer vom „richtigen“ Publikum wahrgenommen werden möchte und einige der unkonventionellen Highlights am Rande einer Fashion Show erleben möchte, der sollte keine der angesagten Fashion Weeks verpassen. Neben Haute Couture wird immer öfter auch Urbanwear und Streetwear präsentiert. Von der Ökomode ganz zu schweigen. Interessenten der „Ethical Fashion Show Berlin“ können sich im Rahmen der Berliner Fashion Week im Berliner Postbahnhof am Ostbahnhof die neuen ethischen Streetwear-Kollektionen ansehen. Die österreichische Messe „WearFair & mehr“ in Linz verzeichnet dank 200 internationaler Aussteller Jahr für Jahr größeres Interesse. Allerdings muss ein Interessent fairer Fashion Weeks bis zum September dieses Jahres auf die nächste Messeveranstaltung warten. Grüne Modedesigner sind bekanntermaßen vom 19.-21 Januar 2016 im „Green Showroom“ im Berliner Postbahnhof zu finden.

Bildquelle: bigstock ID 71899327 by Debby Wong
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