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Die richtige Hutwahl 2014


Juni 17, 2014 Facebook Twitter LinkedIn Google+ Accessoires


Der Huttrend diesen Sommer geht eindeutig zum Strohhut!( Bildquelle: khorzhevska– Bigstock® )

Sie sind vielseitig einsetzbar, als Wetterschutz, als Hilfsmittel, um unordentliche Haare zu verstecken, als modisches Accessoire, als Highlight des Outfits. Die schönsten und gewagtesten Kreationen sieht man alljährlich in Ascot, der berühmten Pferderennbahn in Großbritannien. Jedes Jahr entwickeln Designer neue Trends, um Frauenköpfe noch schöner zu machen.

Jeder kann Hüte tragen!

Bevor man sich in das Abenteuer Hut stürzt, sollte man seine Idealform finden. Die Größe des Hutes sollte proportional zur eigenen Größe sein. Kleine Frauen sehen zum Beispiel mit breitkrempigen, großen Hüten verloren aus und bei großen Frauen verliert sich ein kleiner zierlicher Hut. Auch die Form der Krempe hat Einfluss auf das Erscheinungsbild. Eine aufgestellte Krempe vergrößert das Erscheinungsbild, eine tief ins Gesicht gezogene Krempe verkleinert optisch. Bei den Hutformen sollte auf Gegensätze gesetzt werden. Kantige Gesichter mögen runde Hutformen und weiche Gesichter lieben eckige Formen, wie man sie bei Hüten im Herrenstil findet. Frauen mit ovalem Gesicht dürfen sich glücklich schätzen, denn ihnen steht eigentlich jede Hutform. Allerdings sollte dem Hutkauf eine Anprobe vorausgehen. Sucht man einen Hut für einen eher festlichen Anlass, dann sollte man darauf achten, dass Stil, Material und Form zum übrigen Outfit passen.

Stroh, Sisal, Hanf und Bananenblätter – Materialien für Hüte

In diesem Sommer erlebt der Strohhut seine Wiedergeburt. Man findet ihn in verschiedenen Formen und Ausführungen. Dabei kann allerdings der Name leicht irreführend sein, denn nur noch wenige Modelle werden heutzutage wirklich aus Stroh hergestellt. Die meisten Strohhüte werden aus Sisal, gewebten Bananenblättern, Pflanzenfasern und Hanf hergestellt. Ein weiteres Material ist Kunst- oder Bindebast, was allerdings den Nachteil hat, dass man in Sommer sehr leicht schwitzt. Angesagt sind Strohhüte nicht nur in ihrer natürlichen Farbe. Man findet sie in diesem Sommer ebenso in auffälligem Gelb, Rot oder Lachs aber auch in zarten Pastelltönen wie Mint und Flieder. Auch die mit Schleifen und Bändern verzierten Varianten sind sehr beliebt. Kombinieren kann man den Strohhut mit fast jedem Outfit. Er passt sowohl zum bunt geblümten Sommerkleid als auch zu Jeansshorts und Shirt. Je nach Anlass kann man Hüte auch mit Do-it-yourself in ein individuelles Stück verwendet. Hier sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt.

Formenvielfalt auf dem Kopf

Strohhut ist nicht gleich Strohhut. Auch bei den Formen gibt es bei Hüten in diesem Sommer eine reichhaltige Auswahl. Der Florentiner Hut ist einer der Klassiker. Die Kreissäge für Frauen zeichnet sich durch ihre breite starre Krempe und die flache Form aus. An Stetsons oder Cowboyhüte erinnern die sogenannten Gärtnerhüte, die man in verspielten Flechtungen und mit Accessoires wie Blumen, Bändern und Früchten findet. Basecaps gehören zwar nicht in den engeren Kreis der Hüte, aber auch hier gibt es in diesem Sommer formschöne Ausführungen in Stroh, die dieser eher sportlichen Kopfbedeckung einen edlen Touch geben. Das angesagteste Modell ist allerdings der Panamahut, der eigentlich aus Ecuador stammt. Durch seine elegante Form passt er sowohl zum Freizeit- als auch zum Business-Outfit. Echte Panamahüte sind aus Toquillastroh hergestellt, es gibt jedoch viele schöne Modelle, die die typische Form des Panamahutes aufgreifen und neu interpretieren. Der beste Aufbewahrungsort für einen Naturfaserhut, sei es nun aus Stroh, Bananenblättern oder Hanf, ist im Übrigen das Badezimmer. Durch die Luftfeuchtigkeit trocknet das Gewebe der Hüte nicht aus und bleibt lange geschmeidig.