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Brustvergrößerung Checkliste – worauf solltest du achten?


November 18, 2016 Facebook Twitter LinkedIn Google+ Allgemein


Brustvergrößerung

Eine Brustvergrößerung ist ein großer Schritt im Leben einer Frau. Du warst ein Leben lang unzufrieden mit deiner Brust. Im Teenageralter ist sie nicht so gewachsen wie die Brust anderer gleichaltriger Mädchen – nicht so groß, nicht so rund, vielleicht war eine Brust größer als die andere. Bei manchen jungen Frauen hat sich das gegen Ende der Pubertät normalisiert, bei dir aber nicht. Die Brustvergrößerung kann die Lösung für dich sein, wenn deine Brust zu klein, nicht rund genug oder zu schlaff für deinen Geschmack ist. Bevor du diesen Schritt gehst, musst du aber wissen, was auf dich zukommt und was du bedenken musst.

Wer darf eine Brustvergrößerung machen?

Nicht jeder Arzt und nicht jede Patientin kommen für die Vergrößerung der Brust in Frage. Als Patientin solltest du mindestens 18 Jahre alt sein, denn vorher befindet sich die Brust noch im Wachstum. Bestenfalls bist du schon ein paar Jahre älter, denn eine solche OP ist seelisch belastend und du solltest psychisch gefestigt genug sein, sie zu bewältigen. Außerdem brauchst du unter 18 das Einverständnis deiner Eltern.

Weiterhin muss dich ein plastischer Chirurg vorher untersucht und entschieden haben, dass eine Brustvergrößerung bei dir machbar und ungefährlich ist. Apropos plastischer Chirurg – dieser und nur dieser Arzt sollte Eingriffe an der Brust in einer Fachklinik wie beispielsweoise der Brandeis Clinic (Brustvergrößerung Tschechien) vornehmen. Nur ein plastischer Chirurg besitzt die Kenntnisse, um ein wirklich schönes Ergebnis zu bewerkstelligen. In Deutschland sowie in den meisten anderen EU-Ländern gelten strenge Vorschriften und die Facharztausbildung ist anspruchsvoll. Das hat ihren Preis, sichert dich aber auch bestmöglich gegen Kunstfehler ab.

Oft kein schöner Anblick: Brustvergrößerungen sind ein schwerer Eingriff!

Oft kein schöner Anblick: Brustvergrößerungen sind ein schwerer Eingriff!

Was musst du vorher beachten?

Die Krankenkasse bezahlt nur medizinisch notwendige Eingriffe. Die Vergrößerung der Brust gehört in den meisten Fällen nicht dazu. Ausnahmen können bestehen, wenn du deswegen schwere psychische Probleme hast – doch das ist wirklich die Ausnahme. Du solltest eher damit rechnen, den kompletten Eingriff selbst zahlen zu müssen. Weiterhin musst du mit einer Erholungszeit von einigen Tagen rechnen, die du im Krankenhaus verbringen musst. Diese Zeit brauchst du, damit die OP-Wunden ausreichend für deine Entlassung abheilen können.

Für einige Wochen nach der OP wirst du einen speziellen BH tragen müssen, der die neue Brust zwar nicht besonders gut zur Geltung kommen lässt, sie aber so stützt, dass sie richtig abheilen kann. Bei der Brustvergrößerung werden Schnitte gemacht, weshalb du unmittelbar nach der OP die Art von Schmerzen haben wirst, die ein Arzt als „normale OP-Schmerzen“ bezeichnet. Normal sind sie definitiv und du wirst sie trotz Schmerzmitteln haben. Du solltest dich aber darauf einstellen, dass sie intensiv sein können.

Wann kannst du keine Brustvergrößerung bekommen?

Eine Vergrößerung der Brust ist nicht in jedem Fall möglich. Gegen die Vergrößerung an sich spricht nichts, es geht dabei eher um deinen Gesundheitszustand. Wenn du durch Vorerkrankungen beispielsweise nicht in eine Vollnarkose versetzt werden darf, ist der Eingriff nicht möglich. Dies ist bei manchen Herzerkrankungen der Fall. Hattest du in der Vergangenheit Brustkrebs und wurdest bestrahlt oder hast die Brust teilweise oder ganz entfernen lassen, kommt die chirurgische Vergrößerung ebenfalls nicht in Frage – hierfür gibt es andere Verfahren.

Zudem wird vorher ein Allergietest gemacht, um in Erfahrung zu bringen, ob du gegen das Material der Brustimplantate allergisch bist. Reagierst du auf einen möglichen Stoff, kann getestet werden, ob eine Alternative in Frage kommt, sodass die Brustvergrößerung vielleicht doch nicht ganz unmöglich ist.

OP-Risiken bei der Brustvergrößerung

Jeder operative Eingriff stellt ein Risiko für den Patienten dar. Gerade bei rein kosmetischen Eingriffen sollte dir dieses Risiko bewusst sein, damit du dich aufgeklärt für oder gegen die OP entscheiden kannst. Folgende Risiken bestehen bei diesem Eingriff:

  • Blutungen während der OP
  • Wundheilungsstörungen mit verlängerter Heilungsdauer und unschöner Narbenbildung an der Brust
  • Belastung für Herz und Lunge
  • selten: Unverträglichkeit der Narkose
  • Thrombosen nach der OP

Über Allergien, insbesondere gegen Medikamente, muss der Arzt vor der OP aufgeklärt werden. Fälle von Unverträglichkeit der Narkose in der Familie, aber auch von Thrombosen oder sonstigen Komplikationen wird er ebenfalls vorher erfragen. Außerdem wird er wissen wollen, ob du vorher oder aktuell Fieber haben, unter (chronischer) Bronchitis, Asthma oder einer Herzerkrankung leidest, zu Venenentzündungen neigst oder selbst Vorerfahrungen mit Blutgerinnseln gemacht hast. Diese Details klärst du im Vorgespräch zur OP.

Welche Alternativen gibt es?

Eine Brustvergrößerung ist ohne Frage sehr effektiv darin, deinen Wunsch nach einer größeren Körbchengröße zu erfüllen. Die Risiken des Eingriffs sind jedoch eine Überlegung wert, außerdem heilen die Wunden nicht sofort wieder ab und du musst wie bei jeder OP mit Schmerzen danach rechnen. Wenn dich das abgeschreckt hat oder du gar nicht für eine Brustvergrößerung in Frage kommst, gibt es folgende Alternativen:

  • Push-Up-, Super-Push-Up-BHs oder Wonderbras
  • Einlagen für einen normalen BH
  • Spritzen mit Eigenfett (meist aus dem Bauchbereich) oder Hyaluronsäure
Gute Beratung ist das A und O

Gute Beratung ist das A und O

Die Eigenfett- und Hyaluron-Spritzen sind noch relativ neu. Anstatt bleibende Implantate einzusetzen, werden in mehreren Sitzungen entweder Eigenfett aus dem Bauchbereich oder aber Hyaluron gespritzt. Die Wirkung ist langfristig und ersetzt eine operative Brustvergrößerung, Hyaluron muss allerdings immer wieder nachgespritzt werden. Wenn eine OP dich abschreckt, kannst du mit einem Arzt darüber reden. Viele Frauen begnügen sich aber auch mit einem schönen Push-Up, der aus einer kleinen Brust oft schon das herausholt, was sie sich immer gewünscht haben.

Bildquelle:

Komentare