Aktmodel

Wenn Sie eine seriöse Tätigkeit suchen und kein Problem damit haben, sich nackt zu zeigen, ist vielleicht der Beruf Aktmodel etwas für Sie. Obwohl diese Berufsbezeichnung bei einigen Menschen Skepsis hervorruft, hat der Beruf im eigentlichen Sinne auf keinen Fall etwas mit Pornografie zu tun. Vielmehr arbeitet ein Aktmodel für Künstler und Kunsthochschulen. Es steht Modell für Kunstwerke.

Wenn Sie für Künstler oder Kunstschüler posieren, tun Sie dies in diesem Zusammenhang entweder sehr leicht bekleidet oder völlig nackt. Sie dienen dabei ausschließlich künstlerischen Interessen. Es geht nicht darum, als Vorlage für sexuelle Anregung zu dienen. Wichtigste Voraussetzung für diese Arbeit ist, dass man kein Problem damit hat, sich völlig nackt zu zeigen. Schamgefühl sollte ein Model für Akte auf keinen Fall kennen. Manchmal müssen außerdem besonders ungewöhnliche Posen eingenommen werden. Dem Model muss deshalb sein eigener Körper aus jeder Perspektive gefallen. Wer einige Stellen seines nackten Körpers lieber kaschieren möchte, ist für diesen Beruf nicht geeignet. Das heißt aber nicht, dass ein Aktmodel besonders attraktiv sein muss. Es geht hier nicht um den Beruf eines Models für Kleidung und Kosmetik. Dieser Beruf hat andere Zwecke und Ziele. Deshalb können auch Männer und Frauen in diesem Bereich arbeiten, die nicht üblichen Schönheitsidealen entsprechen. Eine Altersbegrenzung gibt es ebenfalls nicht. Allerdings muss ein Model für Akte auf jeden Fall in der Lage sein, eine eingenommene Pose über Stunden durchzuhalten. Deshalb sollte ein Aktmodel kein Problem mit den Gelenken oder andere gesundheitliche Beeinträchtigungen haben, die dem Durchhalten der Pose entgegen stehen könnten. Grundsätzlich lässt sich mit diesem Beruf kein echter Reichtum erzielen. Allerdings bietet er einen guten Nebenverdienst. Abhängig vom Auftraggeber verdient ein Model für Akte zwischen zehn und zwanzig Euro pro Stunde.

Ein Aktmodel arbeitet nur für Künstler und entsprechende Ausbildungsstätten. Wenn Sie einen Auftrag erhalten, sollten Sie sich vorher über den Auftraggeber erkundigen und ihn eventuell vor der Aufnahme der Tätigkeit besuchen. Wenn Sie den Eindruck haben, dass es mehr um Pornografie als um Kunst gehen soll, sollten Sie den Auftrag ablehnen.

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